1. Herren: Schwarzenbach wehrt sich lange
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- Geschrieben von: Norbert Högl
Sonntag, 03.05.2026, 15 Uhr
SV Neusorg - SC Schwarzenbach 5:2 (1:1)
Der SV Neusorg erwischte einen Auftakt nach Maß. Bereits nach wenigen Sekunden bot sich die große Chance zur Führung, ehe es in der 2. Minute dann wirklich klingelte: Heser Simon zog flach ab und stellte früh auf 1:0. Die Heimelf blieb dran und hatte direkt die Möglichkeit nachzulegen. Erneut wurde Heser stark in Szene gesetzt, umkurvte den Torhüter und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Doch der fällige Elfmeter wurde vom Gästekeeper pariert – es blieb zunächst beim knappen Vorsprung.
In der Folge verlor Neusorg jedoch etwas den Faden. Nach vorne fehlte die Durchschlagskraft, während man defensiv einmal nicht konsequent genug klärte. Ein langer Ball wurde nicht sauber verteidigt, Waldmann nutzte die Gelegenheit und glich zum 1:1 aus. Bis zur Halbzeit kam von Neusorg offensiv kaum noch etwas, sodass es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der SV Neusorg deutlich verbessert. Man agierte wieder zielstrebiger und wurde in der 53. Minute belohnt: Hupas Rene verlagerte sehenswert auf Krapf David, der nach einem starken Lauf die Ruhe behielt und zum 2:1 einschob.
In der 70. Minute folgte der nächste Treffer: Küffner Thomas leitete einen schönen Angriff ein, den König Christopher souverän zum 3:1 vollendete. Doch die Freude währte nur kurz – direkt nach dem Anstoß nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit und verkürzten prompt auf 3:2.
Neusorg ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und hatte weiterhin mehr vom Spiel. Vor allem über die schnellen Außen wurde es immer wieder gefährlich. In der 87. Minute sorgte erneut Hupas Rene für die Vorentscheidung, als er nach einem Pfostenschuss zum 4:2 abstaubte. Den Schlusspunkt setzte Traßl Leon, der nach mustergültiger Vorarbeit von König Christopher zum 5:2-Endstand traf.
Fazit:
Eine starke zweite Halbzeit sicherte dem SV Neusorg einen verdienten Sieg. Nach dominanter Anfangsphase ließ man den Gegner unnötig zurück ins Spiel kommen, zeigte nach der Pause jedoch die richtige Reaktion und entschied die Partie letztlich souverän für sich.









